Zahnärzte müssen über alternative Behandlungsmethoden beraten

Gibt es für eine teure zahnärztliche Behandlungsmethode eine günstigere Alternative, so hat der Zahnarzt darüber zu beraten. Der Patient soll die Möglichkeit haben, zu entscheiden, welche Behandlungsmethode er durchführen möchte.

Nimmt der Zahnarzt die Beratung nicht vor, so entfällt sein Honoraranspruch, wenn der Patient nachweisen kann, dass er bei ordnungsgemäßer Aufklärung die Behandlung nicht hätte vornehmen lassen.

OLG Hamm, Urteil vom 12.08.2014 – 26 U 35/13