Rechtsanwalt Franz-Josef Weber | Familienrecht

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Familienrecht

Mütterrente führt zur rückwirkenden Abänderung des Versorgungsausgleiches

Aufgrund der neu eingeführten Mütterrente erhöht sich die Rente für Frauen, welche in den vergangenen Jahren Kinder geboren haben.

Dies hat auch nachträglich Auswirkungen auf Entscheidungen im Versorgungsausgleich bei Scheidungsverfahren, welche bereits Jahre zurückliegen. Da sich rückwirkend die Versorgungsanwartschaften durch die Einführung der Mütterrente geändert haben, ist der Versorgungsausgleich neu zu berechnen, so dass sich in der Regel der Versorgungsausgleich ändert, wenn die Geringfügigkeitsgrenze überschritten ist. Dies hat in der Regel zur Folge, dass die Änderung des Versorgungsausgleiches, welche bei dem Familiengericht zu beantragen ist, dazu führt, dass die geschiedenen Ehemänner mehr Rente erhalten. Bei zwei Kindern, die Anfang der 70er Jahre geboren sind, macht dies für den geschiedenen Ehemann eine Änderung des Versorgungsausgleiches zu seinen Gunsten in Höhe von, überschlägig berechnet, 40 € zu seinen Gunsten aus

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